„Concordia feiert mit“

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer aus unseren beiden Chören, die alle zusammen dafür sorgten, dass die drei Tage auf dem Bachgaufest ein voller Erfolg wurden und alles reibungslos über die Bühne ging.
Ob beim Brezelverkauf, den lecker zubereiteten Wedges, alles ging Hand in Hand und die Gemeinschaft stellte mal wieder unter Beweis, was alles möglich ist, wenn jeder seinen Beitrag zum Gelingen leistet.
Dafür gebührt jedem Einzelnen unser besonderer Dank. Und es war toll, Teil dieses wunderschönen Festes auf dem Marktplatz gewesen zu sein.
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Matinee Kleinostheim

Wir bedanken uns beim Frohsinn Kleinostheim für die erneute Einladung zum Matinee-Singen am 02.07.2017 und bei unseren gutgelaunten Sängerinnen und Sängern des gemischten Chores, die ihr Repertoire mit viel Schwung und Begeisterung vortrugen und mit viel Beifall durch das aufmerksam zuhörende Publikum belohnt wurden.  Auch unser Dirigent Klaus war sehr zufrieden mit uns.

Gemeinsam mit Freunden singen und feiern ist immer wieder eine wunderbare Art, einen sommerlichen Sonntagmorgen zu verbringen, zumal das Wetter ein Einsehen hatte und doch noch seine Sonnenstrahlen vorbeischickte.

Concordia auf Stimmenfang

Bei bestem Wetter wagten rund 30 Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chors am Sonntag auf der Weintour eine Premiere in der Vereinsgeschichte. An der Endhaltestelle des Weintourbuschens traf man sich gut gelaunt und begab sich gemeinsam zu einem Schoppen zum nahegelegensten Winzer  Höflich.  Nach einer kurzen Ankündigung durch den Dirigenten Klaus G. Müller wurden zwei Lieder angestimmt. Vorstand Dieter Frohmader war überrascht von der guten Akustik im Pavillon und warb unter den anwesenden Gästen mithilfe von Visitenkarten um neue Stimmen für die Chöre des Gesangvereins Concordia. Das Motto der Visitenkarte: Musik hören ist wie lesen im Kochbuch, selber musizieren ist genießen, ist auf-der-Zunge-zergehen-lassen.

Gutgelaunt nach dem gelungenen Auftakt ging es weiter zu Familie Lutz, wo auf engstem Raum erneut zwei Lieder zum Besten gegeben und fleißig geworben wurde. Spätestens jetzt war der Ehrgeiz der Sängerinnen und Sänger geweckt, jedem Weinstand ein Ständchen zu geben.

Also pilgerten alle weiter zum Winzer Kümpel und von dort zum Häuschen der Familie Staudt. Hier wurden alle mit einem Glas Sekt auf Kosten des Hauses verabschiedet, was die Sängerinnen und Sänger mit einem herzlichen Prosit dankten. Gerne wäre man länger geblieben, aber Gilberts sollten auch noch zu einem Ständchen kommen. Auf Bitten der Sänger stimmte der Dirigent K. G. Müller dort drei Lieder an und brachte so die gemeinsame Weintour zu einem schönen Abschluss. Müller, der in seinen über 30 Amtsjahren bei der Concordia noch nie in den Großostheimer Weinbergen war, fand von Winzer zu Winzer mehr Gefallen daran und war schließlich vom Ausblick nach Aschaffenburg geradezu hingerissen.

Am Ende eines gelungenen Nachmittags waren sich die Chormitglieder einig: Wenn Werbung um neue Stimmen so viel Spaß macht, war dieses nur der erste Streich!

Der Gesangverein Concordia besteht aus zwei Chören, es ist also getreu dem Motto der verteilten Kärtchen für jeden Geschmack etwas dabei. Der Gemischte Chor probt freitags um 19:30 Uhr, Joysonic dienstags um 20:00 Uhr im Alten Rathaus in Großostheim.

Liederabend in Rüdenau

Der gemischte Chor nahm unter der Leitung von Klaus Georg Mueller am 13. Mai mit einem abwechslungsreichen Programm am Liederabend in Rüdenau teil. Es war ein unterhaltsamer und schöner Abend und auch unser Dirigent war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft.

Freitag Abend noch Zeit?

Ja, dann komm doch mal zu uns ins alte Rathaus und lass  Dir ein paar Töne entlocken. Wir sind zwar der älteste Verein in Großostheim, aber wir singen in fröhlicher Runde wie die Jungen, und zwar alles was Spaß macht, neben anspruchsvoller Chorliteratur auch Gospels, Spirituals und vieles mehr.

Bei Gesangwettbewerben erreichen wir immer wieder erste Plätze und werden für unseren sängerischen Einsatz belohnt. Das erreichen wir mit Proben in geselliger Runde unter der Leitung eines erfahrenen Chorleiters.

Und noch etwas: Niemand muss vorsingen oder Notenlesen, erfahrene Sänger heißen den Neuankömmling willkommen und nehmen ihn auf in ihre Mitte.

Wir freuen uns über jeden, der es mal mit uns probieren will, besonders aber über Männer, die unseren Bass und Tenor tatkräftig unterstützen.

Also gebt Euch einen Ruck und kommt vorbei, denn Singen lässt die kleinen Kümmernisse des Alltags vergessen, und schon der Philosoph Nietzsche meinte: “Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum“.

Kontakt über Dieter Frohmader Tel. 0151-68104303

oder Andrea Stehr Tel. 0179-2325347

oder kommt einfach am Freitag um 19.30 Uhr ins alte Rathaus und läutet zusammen mit uns das Wochenende ein.

Wir freuen uns.

(Veröffentlicht im Bachgauboten am 08.06.2017)

Führungswechsel beim Gesangverein Concordia

Dieter Frohmader löst Birgit Rollmann ab

Beim Gesangverein Concordia Großostheim standen in diesem Jahr wieder Neuwahlen an. Wie bereits in der Mitgliederversammlung  2015 angekündigt, stand Birgit Rollmann, die den Verein 8 Jahre lang geführt hat, nicht mehr für das Amt der 1. Vorsitzenden zur Verfügung.

Ihr Nachfolger ist der langjährige stellvertretende Vorsitzende Dieter Frohmader, Joysonic-Chorsprecherin, Claudia Ballmann, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt.

Kassiererin Christa Wissel wurde in ihrem Amt bestätigt. Einen Wechsel gab es hingegen beim Amt des Schriftführers, hier löst Andrea Stehr den bisherigen Schriftführer Sebastian Göhler ab.

Komplett neu haben sich die Beisitzer formiert: Werner Neumann, Vizedirigentin Carolina Back-Wohlfeld, Henny Bickert und Mareike Lindenborn. Gaby Hotz übernimmt das Amt der Notenwartin von  Sonja Lüders und Erich Bickert bleibt für weitere 2 Jahre Zeugwart und ist somit das dienstälteste Mitglied der Vereinsführung.

Die neu gewählten Kassenprüfer heißen:  Andrea Martin und Isabell Schmitt und als Fahnenträger fungieren weiterhin Helmut Hotz, Alfons Eichelsbacher und Wolfgang Jakob.

Die scheidende 1. Vorsitzende, Birgit Rollmann, ließ das Jahr 2016, in dem der Gesangverein Concordia sein 130jähriges Bestehen feiern konnte noch einmal kurz in ihrem Jahresrückblick Revue passieren. Das Jubiläumsjahr wurde mit 2 phantastischen Faschingssitzung, letztmalig unter der bewährten Leitung von Sitzungspräsident Manfred Diel eröffnet. Weitere Höhepunkte waren die akademische Feier am 14.02.16 mit vielen Ehrungen treuer Vereinsmitglieder und langjähriger Sänger, das Jubiläumskonzert der beiden Concordia Chöre mit der Formation Comedian Sixpack und anschließender Tanzmusik mit den „Valentine Singers“ und die erlebnisreiche Konzertreise des gemischten Chores nach Hamburg.

Kassiererin Christa Wissel gab einen detaillierten Bericht zur finanziellen Lage des Vereins ab. Der Kassenbestand konnte trotz vieler Ausgaben und Investitionen gehalten werden, da alle Veranstaltungen des Vereins einschließlich der Teilnahme am Schlappeseppel-Marktplatzfest äußerst erfolgreich verlaufen sind.

Zu guter Letzt gab der neue 1. Vorsitzende Dieter Frohmader einen Ausblick auf das Jahr 2017. Der GV Concordia beteiligt sich unter anderem am Bachgaufest vom 21. – 23.07.17 mit einem Essen- und Getränkestand, da werde jede helfende Hand gebraucht, die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren,  außerdem findet am 7. Oktober 2017 in der Bachgauhalle wieder eine Gesangsveranstaltung statt.

Concordia trifft auf Comedian SixPack

Für ihre 130 Jahr-Feier hat die Concordia ein Highlight gebucht.
„Der COMEDIAN SIXPACK ist ein einzigartiges Ensemble: Seine unverwechselbare Mischung aus echtem Ohrenschmaus und Augenfest, die Kombination von erstklassiger Musik und komödiantischer Show wirkt garantiert bei großen und kleinen Anlässen.“

Mit den Comedian Sixpack, eingebettet in Auftritte des gemischtes Chores und der „jungen“ Joysonics, wollen wir einen strahlenden Gesangsabend verbringen.

Im Anschluß laden wir alle Gäste zu einer After-Show-Party ein. Lasst den tollen Abend in unserer Cocktailbar ausklingen.

Der Vorverkauf startet ab 13.September 2016.

Joysonic

Karten im Vorverkauf EUR 13,00/ an der Abendkasse EUR 14,00
Vorverkaufsstellen: Bachgau-Apotheke, Bäckerei & Cafe Kress, Backes in Pflaumheim
Und bei allen aktiven Sängern

Diplom in Gold für den Gesangverein Concordia Grossostheim

Beim Volksliederwettbewerb des Liederkranz Neudorf (Nähe Hockenheim), den dieser anlässlich seines 110-jährigen Bestehens am Sonntag, den 28.06.15 veranstaltete, konnte der Gesangverein Concordia unter der Leitung von Chorleiter Klaus G. Müller nahtlos an seine Erfolge der letzten Jahre anknüpfen.

2015_06_Concordia-Wettbewerb_011Mit „Abendfriede“ von Josef Rheinberger, „Shenandoah“ von James Erb und dem Gospel „Soon ah will be done“ von William L. Dawson, allesamt höchst anspruchsvolle Stücke, gelang es den 52 Sängerinnen und Sängern der Concordia mit 22,0 Punkten in der Gesamtwertung ein Diplom in Gold zu ersingen.

Eine Leistung, die sicherlich auch auf die intensive Probenarbeit zurück zu führen ist. Neben dem Diplom gab es ausserdem einen wundervollen Pokal, den die Vorsitzende Birgit Rollmann dankend in Empfang nehmen durfte.

Main-Echo 28.01.2013: Oustem wie es singt und lacht

Fasching: Zwei Sitzungen des begeistern 400 Zuschauer – Akrobatik, Spaß und Frotzeleien

 

Gott Jokus hat die Bachgaumetropole erobert – zumindest am vergangenen Wochenende. An zwei Abenden begeisterten sich insgesamt 400 Narren im jeweils ausverkauften Pfarrheim an zündenden Büttenreden und an großartigen Tanz- und Gesangsvorführungen der Aktiven des Gesangvereins Concordia. Der nie um einen kecken Witz verlegene Sitzungspräsident Manfred Diel hatte alles im Griff, tatkräftig unterstützt von den Komitee-Mitgliedern Birgit Rollmann, Doris Schwartze, Thomas Göth und Jürgen Dippert. Für einen verheißungsvollen Auftakt der großartigen Narrenschau sorgte Katja Ebstein, verkörpert durch Gabi Hotz, mit dem Ohrwurm »Theater, Theater…«. Der Vorhang öffnete sich und der Gardetanz der Mädchen vom Turnverein Wenigumstadt ließ die Schwerkraft der Erde vergessen. Die Schützlinge von Trainerin Kerstin Trillinger servierten den Großostheimer Landratten Akrobatik zu beliebten Melodien von der Waterkant. Später erfreuten die Mädels noch einmal mit einem brillanten Showtanz. Die Rolle des Eisbrechers in der Bütt hatte Markus Göth übernommen. Mit anschaulichen Worten schilderte er seine Träume beim Rauchen der Wasserpfeife. Aber auch sie dürfen beim Großostheimer Fasching nicht fehlen: Das streitbare Ehepaar Erna und Werner Neumann. Dieses Mal erzählten sie von ihren Erlebnissen als »Warmwasser-Urlaubsrentner«: Da blieb kein Auge trocken. Herbert Venuleth aus Stockstadt beklagte mit trockenem Humor sein Dasein als »Opa«. Er verhehlte aber auch nicht die Freuden: »Ohne Opa glaubt es mir, wären wir alle nicht hier«, so seine Erkenntnis. Ehefrauen und Familienväter Der wortgewaltige Thorsten Gallus aus Alzenau stellte seinen Vortrag unter das Motto: »Als Familienoberhaupt werd ich geehrt, hab ich geglaubt.« Bei der Schilderung seiner Probleme mit dem Computer jagte eine Pointe die andere. Als »unglückliche Ehefrau« startete die Mosbacherin Elisabeth Jörg – in Oustem keine Unbekannte mehr – einen Generalangriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Bier und Bambusröckchen Beim Auftritt der »drei Pianisten« erzitterte die Narrhalla in ihren Grundfesten und nicht nur der Sitzungspräsident meinte: »Das war wieder eine Nummer der Extraklasse.« Der Concordia-Faschingschor stimmte ein Loblied auf das einheimische Bier und den süffigen Wein an. Die »All-Stars« vom TV Wenigumstadt verbreiteten Action und fetzige Musik. Zwei männliche Akteure in kurzen Bambusröckchen sahen dabei ganz allerliebst aus. Und dann kam er: der DJ-Ötzi aus Tirol alias Helmut Hotz mit vier reizenden Alpenschönheiten in karierten Hemden und Lederhosen. Die Stimmung im Saal war nicht mehr zu toppen, die Narren flippten schier aus. Mit Spannung wurden die drei Oustemer Bänkelsänger erwartet, und sie enttäuschten ihre Anhänger nicht. Bei ihren wichtigsten Großostheimer Neuigkeiten aus dem vergangenen Jahr bekamen natürlich die Pläumer wieder ihr Fett weg: »Wenn sie nicht protestieren, sind sie schlapp.« Dem Bürgermeister kreidete das Trio an, dass er als Oustemer Bub ausgerechnet in diesem Ortsteil wohnt – und das alles aus Liebe. »Das Projekt in der Bachstraße ist gigantisch. Es sieht so aus, als ob dort bald eine U-Bahn fährt«, hatten die Sänger auch im Zentrum des Marktes genau hingeguckt. Mitleid bekundeten sie einzig mit dem erkrankten und deshalb verhinderten Pfarrer Uwe Nimbler. Stimmungskanone Daniel Fink erntete für seine Ohrwürmer prasselnden Beifall: Er ist ein Vollblut-Fastnachter. Den würdigen Schlusspunkt unter zwei unvergessliche Abende setzte das Frauenballett der »Concordia«. Beim »Vogeltanz«, einem farbenprächtigen Spektakel mit viel Grazie, wollte der Applaus trotz fortgeschrittener Stunde nicht enden. Wolfgang Schwarzkopf (Main-Echo 28.01.2013) Bildergalerie Main-Echo 28.01.2013

Main-Echo 06.02.2012: Ja, ist denn scho‘ wieder Weihnachten?

Fasching: Vergnügliche Sitzung des Großostheimer Gesangvereins Concordia – Reden, Gardetanz, Ballett und Gesang

 

Die Mischung macht’s: Mit Büttenreden, Tänzen und Gesang haben die Narren des Gesangvereins Concordia am Freitag und Samstag die Jecken begeistert. Seit sieben Jahren strömen die Großostheimer an Fasching zur Concordia-Sitzung ins Pfarrheim, um ein paar vergnügliche Stunden zu erleben. Dennoch ist heuer »kein verflixtes siebtes Jahr«, wie Sitzungspräsident Manfred Diel klarstellt.

Schlagfertig und nie um einen Witz verlegen führt Diel mit seinem Komitee – Doris Schwartze, Birgit Rollmann, Thomas Göth und Jürgen Dippert – durch ein kurzweiliges Programm. Versteht sich von selbst, dass die Narrhalla brechend voll ist. Ein Glanzlicht im Reigen der großartigen Darbietungen setzten die erstmals auftretenden Jungen Tenöre Florian Hotz, Markus Mai und Maurice Koch – ein Augen- und Ohrenschmaus, da sie sich scheinbar schwerelos auf der Bühne bewegen und nicht mit ihren gesanglichen Qualitäten geizen.

Ein Meister in der Bütt’ ist Sangesbruder und Gottesmann Uwe Nimbler. Mit geschliffenen Versen nimmt der Pfarrer lokale Ereignisse aufs Korn: etwa die Sanierung der Bachstraße, einen autofreien Marktplatz oder die Pflaumheimer Ortsumgehung. »Die Gesamtbildung wird in Oustem großgeschriebe, es fehlt nur noch ein Gymnasium und eine Uni«, stellt der Geistliche fest. Gnadenlos beharkt er die Bundespolitiker, an der Spitze den Bundespräsidenten: »Er hat sich als Wulff im Schafspelz enttarnt.«

Als streitendes Ehepaar haben sie einen festen Platz im närrischen Geschehen des Gesangvereins: Erna und Werner Neumann. Die Gattin beklagt sich über ihren Mann im Unruhestand, er verteidigt sich vehement. Markus Göth, der 13 Jahre alte Nachwuchsstar in der Bütt’, hat Probleme mit der Pubertät. Seine Bitte »tut mich nicht so reize, wenn sich bei mir die Hormone spreize«, findet zustimmendes Nicken im Saal.

Herbert Jakob, Großostheims zweiter Bürgermeister, reizt die Lachmuskeln der Besucher als Silberhochzeiter und früherer Frauenheld. Johanna Kehrer bedauert die »Rentner-Lethargie« ihres Angetrauten. Mit lustigem Kauderwelsch aus Bayrisch, Hessisch und Englisch beweist die Mosbacherin Elisabeth Jörg, dass sie eine echte Närrin vom Scheitel bis zur Sohle ist. Der Alzenauer Gastredner Thorsten Gallus sonnt sich in seinem verblichenen Ruhm als schönster Mann im Freistaat.

Ein Gesangverein ohne Lieder, das gibt es nicht. Die Äistemer Bänkelsänger Gerhard Müller, Reinhard Klug, Robert Morhart, kurz ÄBS, haben genau hingeguckt, was sich in der Bachgaumetropole alles ereignet hat. Vor allem die bedauernswerten Pläumer bekommen ihr Fett weg: Die Homo Pläumensis sei als Art in ihrem Bestand bedroht, heißt es, was übertrieben scheint. Aber schließlich ist Fasenacht, da wird alles verziehen.

Die Singenden Karnevalisten der Concordia haben das Motto »Bauer sucht Frau« gewählt. »Mit diesem Auftritt könntet Ihr auch in den Oktoberfest-Hallen punkten«, lobt der Sitzungspräsident. Entertainer Daniel Fink bringt das Pfarrheim mit dem Ohrwurm »Ich bin der Schorsch aus Krotzeborsch« zum Beben.

Die Tanzvorführungen passen sich dem hohen Niveau der Veranstaltung an. Kerstin Trillingers Jugendgarde und die Tanzgarde (beide TV Wenigumstadt) begeistern mit zwei Gardetänzen. In der Weihnachtszeit zurückversetzt fühlten sich die Zuschauer beim Tanz der »All Stars« vom gleichen Verein. Die Tänzerinnen des Concordia-Frauenballetts bewegen sich zunächst anmutig in Putzfrauenkostümen, entpuppen sich dann als Doubles von Marilyn Monroe.

Die Concordia-Männer versetzen die Narren zurück in die Steinzeit. Die gestählten Turner vom TV Großostheim treten zum ersten Mal bei einer Concordia-Sitzung auf. Es ist weit nach Mitternacht, als die ersten Jecken den Heimweg antreten. Alleinunterhalter Wolfgang Böhnlein spielt noch bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf. Wolfgang Schwarzkopf (Main-Echo 06.02.2012)