Briefmarke der Deutschen Bundespost zum 100. Geburtstag von Oskar Kokoschka

Concordia feiert 135. Geburtstag – wer noch? Oskar Kokoschka

Am 01. März 1886 kam der expressionistische Maler, Schriftsteller und Dramatiker Oskar Kokoschka zur Welt. Er lebte und arbeitete in Österreich und Deutschland, suchte seine Motive aber auch gerne auf Reisen. 1933 begann eine Odyssee auf der Flucht vor den Nazis, die seine Kunst als entartet diffamierten und zahlreiche Werke zerstörten. Nach dem Krieg kam er in die Schweiz, wo er 1980 als international erfolgreicher Künstler starb. Besonders bekannt dürfte in Deutschland sein Portrait des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer sein, das 1966 entstand.

Was hat das aber mit dem Chor zu tun? Nicht allzu viel vermutlich, außer dass er das Libretto für die Oper Orpheus und Eurydike von Ernst Krenek verfasst hat. Und Oper ist schon wieder ganz nah am Chorgesang dran. Herzlichen Glückwunsch zum 135. Geburtstag Herr Kokoschka, Sie sind unser Jahrgang!

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:DBP_1986_1272_Oskar_Kokoschka.jpg
Bildunterschrift: Briefmarke der Deutschen Bundespost zum 100. Geburtstag von Oskar Kokoschka.

Briefmarke der Schweizer Post zum 100. Jubiläum der Eröffnung des Café Voltaire als Zentrum dadaistischer Künstler

Concordia feiert 135. Geburtstag – wer noch? Hugo Ball

Am 22. Februar 1886 kam der Autor Hugo Ball zur Welt. Anfang des 20. Jahrhunderts war er Mitbegründer des Dadaismus. Dies ist eines seiner ersten dadaistischen Gedichte:

 

gadji beri bimba

gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galassassa laulitalomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowolimai bin beri ban
o katalominai rhinozerossola hopsamen laulitalomini hoooo
gadjama rhinozerossola hopsamen
bluku terullala blaulala loooo

zimzim urullala zimzim urullala zimzim zanzibar zimzalla zam
elifantolim brussala bulomen brussala bulomen tromtata
velo da bang band affalo purzamai affalo purzamai lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpalo ögrögöööö
viola laxato viola zimbrabim viola uli paluji malooo

tuffm im zimbrabim negramai bumbalo negramai bumbalo tuffm i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadjamen
gaga di bling blong
gaga blung

 

Was aber hat das mit dem Chor zu tun? Nicht allzu viel vermutlich, abgesehen von der treibenden Rhythmik im Mittelteil des Gedichts. Interessant allerdings: Hugo Ball war ein großer Verehrer von Max Reger, der auch viele Chorwerke verfasst hat. Das fällt uns leichter zu verstehen. Herzlichen Glückwunsch zum 135. Geburtstag Herr Ball, Sie sind unser Jahrgang!

 

Bildquelle: http://hugo-ball-gesellschaft.de/?p=993.
Bildunterschrift: Briefmarke der Schweizer Post zum 100. Jubiläum der Eröffnung des Café Voltaire als Zentrum dadaistischer Künstler

Ein dreifach donnerndes: Oustem Helau! Concordia Helau! DiesJahrJederFürSich Helau!

Ein dreifach donnerndes: Oustem Helau! Concordia Helau! DiesJahrJederFürSich Helau!

Die Faschingsnasen und Rampensäue des Vereins verdrücken diese Woche ein paar Tränchen. In normalen Zeiten wäre es eine verrückte Woche voller Aufregung, Organisationen in letzter Minute und viel gemeinsamem Üben vor den Sitzungen am Wochenende. Und in verrückten Zeiten? Eine ganz normale Woche.

Was soll man sagen zum Trost? Versucht aus dem Konjunk-Tief zu kommen. Macht aus „wäre, hätte, würde“ ein zu(kunft)versichtliches „werden“ in Euren Gedanken und schaut Euch ein Best-of der letzten Jahre an. Am besten mit Stift und Zettel dabei schon neue Ideen für das nächste Jahr notieren!

Da simmer wieder dabei – Viva Concordia!

Concordia zieht reduzierte Mitgliedsbeiträge ein

So wenige Proben wie im Jahr 2020 hat es im Gesangverein Concordia lange nicht gegeben. Leider sieht es auch nicht danach aus, dass sich dies in naher Zukunft ändert. Daher hat die Vereinsführung Ende November 2020 beschlossen den Beitrag der aktiven Sänger für 2021 zu reduzieren auf den Beitrag für passive Mitglieder. Damit möchte die Vorstandschaft unterstreichen, dass der Verein mit den Beiträgen der Mitglieder keine finanziellen Zwecke verfolgt, sondern nur die in der Satzung beschriebenen Vereinszwecke. Diese sind die Pflege des Chorgesangs in regelmäßigen Proben und in öffentlichen Auftritten sowie das närrische Treiben in Faschingssitzungen. Bekanntermaßen sind sowohl Chorgesang als auch Veranstaltungen wie Fasching zurzeit nicht möglich, um die Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2 niedrig zu halten. Bildung und Kulturpflege sind daher für einen Chor schwierig umzusetzen. Der Probenbetrieb mit dem bereits eingeführten Hygienekonzept soll schnell wieder aufgenommen werden, sobald die Möglichkeit besteht.

Was ist schon normal? Erste Probe nach der Corona-Pause

Nach 172 Tagen ohne, was fast einem halben Jahr entspricht, wagten die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores der Concordia einen vorsichtigen Neustart mit den Chorproben. Durch freundliches Entgegenkommen der Katholischen Gemeinde wurde statt im gemütlichen, aber in diesen Zeiten viel zu engen Sängerheim in der räumlich viel großzügigeren Kirche Maria Himmelfahrt geprobt. Mit Hygienekonzept, großem Abstand, Händedesinfektion und ungewohnter Akustik war es für die meisten Chormitglieder zwar ein lang ersehntes Wiedersehen, aber eine normale Probe lange noch nicht wieder.

Der Chorleiter Klaus G. Müller konnte durch Anstimmen eines kleinen Querschnittes durch das Repertoire schnell vermitteln, dass das gewohnte Liedgut nicht ohne weiteres in einem solchen Rahmen gesungen werden kann. Hier profitiert der Chor von den Erfahrungen, die der Dirigent mit anderen Chören kürzlich schon gewonnen hat. Schnell war man sich außerdem einig, dass es schwierig sein wird neues einzustudieren, stattdessen soll an bereits gelerntem weiter gefeilt werden.

Die Reaktionen der Sängerinnen und Sänger waren vielfältig von „wir können nach so langer Zeit noch schön zusammen klingen“ über „oh je, das reinste Durcheinander“ und „blödsinnig so zu proben“ bis zu „in der Kirche klingt es immer gleich ganz anders“.  Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass bei besonnenem Handeln im Alltag die freitägliche Chorprobe wieder regelmäßig stattfinden kann.

Vorweihnachtliche Musik in St. Franziskus

Mit vielen weihnachtlichen Liedern im Gepäck besuchte der Gemischte Chor des Gesangvereins Concordia unter der Leitung von Klaus G. Müller am 3. Advent das Haus St. Franziskus. In lockerer Atmosphäre wurden mehrstimmige Chorlieder vorgetragen oder die Anwesenden zum Mitsingen der klassischen Lieder eingeladen. Der prächtige Christbaum im Foyer ließ schon festliche Stimmung aufkommen. Frau Arnholdt sorgte mit Getränken für das leibliche Wohl, sodass einige Sänger im Anschluss an das Singen noch zu einem Schwätzchen blieben.