Diplom in Gold für den Gesangverein Concordia Grossostheim

Beim Volksliederwettbewerb des Liederkranz Neudorf (Nähe Hockenheim), den dieser anlässlich seines 110-jährigen Bestehens am Sonntag, den 28.06.15 veranstaltete, konnte der Gesangverein Concordia unter der Leitung von Chorleiter Klaus G. Müller nahtlos an seine Erfolge der letzten Jahre anknüpfen.

2015_06_Concordia-Wettbewerb_011Mit „Abendfriede“ von Josef Rheinberger, „Shenandoah“ von James Erb und dem Gospel „Soon ah will be done“ von William L. Dawson, allesamt höchst anspruchsvolle Stücke, gelang es den 52 Sängerinnen und Sängern der Concordia mit 22,0 Punkten in der Gesamtwertung ein Diplom in Gold zu ersingen.

Eine Leistung, die sicherlich auch auf die intensive Probenarbeit zurück zu führen ist. Neben dem Diplom gab es ausserdem einen wundervollen Pokal, den die Vorsitzende Birgit Rollmann dankend in Empfang nehmen durfte.

Main-Echo 28.01.2013: Oustem wie es singt und lacht

Fasching: Zwei Sitzungen des begeistern 400 Zuschauer – Akrobatik, Spaß und Frotzeleien

 

Gott Jokus hat die Bachgaumetropole erobert – zumindest am vergangenen Wochenende. An zwei Abenden begeisterten sich insgesamt 400 Narren im jeweils ausverkauften Pfarrheim an zündenden Büttenreden und an großartigen Tanz- und Gesangsvorführungen der Aktiven des Gesangvereins Concordia. Der nie um einen kecken Witz verlegene Sitzungspräsident Manfred Diel hatte alles im Griff, tatkräftig unterstützt von den Komitee-Mitgliedern Birgit Rollmann, Doris Schwartze, Thomas Göth und Jürgen Dippert. Für einen verheißungsvollen Auftakt der großartigen Narrenschau sorgte Katja Ebstein, verkörpert durch Gabi Hotz, mit dem Ohrwurm »Theater, Theater…«. Der Vorhang öffnete sich und der Gardetanz der Mädchen vom Turnverein Wenigumstadt ließ die Schwerkraft der Erde vergessen. Die Schützlinge von Trainerin Kerstin Trillinger servierten den Großostheimer Landratten Akrobatik zu beliebten Melodien von der Waterkant. Später erfreuten die Mädels noch einmal mit einem brillanten Showtanz. Die Rolle des Eisbrechers in der Bütt hatte Markus Göth übernommen. Mit anschaulichen Worten schilderte er seine Träume beim Rauchen der Wasserpfeife. Aber auch sie dürfen beim Großostheimer Fasching nicht fehlen: Das streitbare Ehepaar Erna und Werner Neumann. Dieses Mal erzählten sie von ihren Erlebnissen als »Warmwasser-Urlaubsrentner«: Da blieb kein Auge trocken. Herbert Venuleth aus Stockstadt beklagte mit trockenem Humor sein Dasein als »Opa«. Er verhehlte aber auch nicht die Freuden: »Ohne Opa glaubt es mir, wären wir alle nicht hier«, so seine Erkenntnis. Ehefrauen und Familienväter Der wortgewaltige Thorsten Gallus aus Alzenau stellte seinen Vortrag unter das Motto: »Als Familienoberhaupt werd ich geehrt, hab ich geglaubt.« Bei der Schilderung seiner Probleme mit dem Computer jagte eine Pointe die andere. Als »unglückliche Ehefrau« startete die Mosbacherin Elisabeth Jörg – in Oustem keine Unbekannte mehr – einen Generalangriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Bier und Bambusröckchen Beim Auftritt der »drei Pianisten« erzitterte die Narrhalla in ihren Grundfesten und nicht nur der Sitzungspräsident meinte: »Das war wieder eine Nummer der Extraklasse.« Der Concordia-Faschingschor stimmte ein Loblied auf das einheimische Bier und den süffigen Wein an. Die »All-Stars« vom TV Wenigumstadt verbreiteten Action und fetzige Musik. Zwei männliche Akteure in kurzen Bambusröckchen sahen dabei ganz allerliebst aus. Und dann kam er: der DJ-Ötzi aus Tirol alias Helmut Hotz mit vier reizenden Alpenschönheiten in karierten Hemden und Lederhosen. Die Stimmung im Saal war nicht mehr zu toppen, die Narren flippten schier aus. Mit Spannung wurden die drei Oustemer Bänkelsänger erwartet, und sie enttäuschten ihre Anhänger nicht. Bei ihren wichtigsten Großostheimer Neuigkeiten aus dem vergangenen Jahr bekamen natürlich die Pläumer wieder ihr Fett weg: »Wenn sie nicht protestieren, sind sie schlapp.« Dem Bürgermeister kreidete das Trio an, dass er als Oustemer Bub ausgerechnet in diesem Ortsteil wohnt – und das alles aus Liebe. »Das Projekt in der Bachstraße ist gigantisch. Es sieht so aus, als ob dort bald eine U-Bahn fährt«, hatten die Sänger auch im Zentrum des Marktes genau hingeguckt. Mitleid bekundeten sie einzig mit dem erkrankten und deshalb verhinderten Pfarrer Uwe Nimbler. Stimmungskanone Daniel Fink erntete für seine Ohrwürmer prasselnden Beifall: Er ist ein Vollblut-Fastnachter. Den würdigen Schlusspunkt unter zwei unvergessliche Abende setzte das Frauenballett der »Concordia«. Beim »Vogeltanz«, einem farbenprächtigen Spektakel mit viel Grazie, wollte der Applaus trotz fortgeschrittener Stunde nicht enden. Wolfgang Schwarzkopf (Main-Echo 28.01.2013) Bildergalerie Main-Echo 28.01.2013

Main-Echo 06.02.2012: Ja, ist denn scho‘ wieder Weihnachten?

Fasching: Vergnügliche Sitzung des Großostheimer Gesangvereins Concordia – Reden, Gardetanz, Ballett und Gesang

 

Die Mischung macht’s: Mit Büttenreden, Tänzen und Gesang haben die Narren des Gesangvereins Concordia am Freitag und Samstag die Jecken begeistert. Seit sieben Jahren strömen die Großostheimer an Fasching zur Concordia-Sitzung ins Pfarrheim, um ein paar vergnügliche Stunden zu erleben. Dennoch ist heuer »kein verflixtes siebtes Jahr«, wie Sitzungspräsident Manfred Diel klarstellt.

Schlagfertig und nie um einen Witz verlegen führt Diel mit seinem Komitee – Doris Schwartze, Birgit Rollmann, Thomas Göth und Jürgen Dippert – durch ein kurzweiliges Programm. Versteht sich von selbst, dass die Narrhalla brechend voll ist. Ein Glanzlicht im Reigen der großartigen Darbietungen setzten die erstmals auftretenden Jungen Tenöre Florian Hotz, Markus Mai und Maurice Koch – ein Augen- und Ohrenschmaus, da sie sich scheinbar schwerelos auf der Bühne bewegen und nicht mit ihren gesanglichen Qualitäten geizen.

Ein Meister in der Bütt’ ist Sangesbruder und Gottesmann Uwe Nimbler. Mit geschliffenen Versen nimmt der Pfarrer lokale Ereignisse aufs Korn: etwa die Sanierung der Bachstraße, einen autofreien Marktplatz oder die Pflaumheimer Ortsumgehung. »Die Gesamtbildung wird in Oustem großgeschriebe, es fehlt nur noch ein Gymnasium und eine Uni«, stellt der Geistliche fest. Gnadenlos beharkt er die Bundespolitiker, an der Spitze den Bundespräsidenten: »Er hat sich als Wulff im Schafspelz enttarnt.«

Als streitendes Ehepaar haben sie einen festen Platz im närrischen Geschehen des Gesangvereins: Erna und Werner Neumann. Die Gattin beklagt sich über ihren Mann im Unruhestand, er verteidigt sich vehement. Markus Göth, der 13 Jahre alte Nachwuchsstar in der Bütt’, hat Probleme mit der Pubertät. Seine Bitte »tut mich nicht so reize, wenn sich bei mir die Hormone spreize«, findet zustimmendes Nicken im Saal.

Herbert Jakob, Großostheims zweiter Bürgermeister, reizt die Lachmuskeln der Besucher als Silberhochzeiter und früherer Frauenheld. Johanna Kehrer bedauert die »Rentner-Lethargie« ihres Angetrauten. Mit lustigem Kauderwelsch aus Bayrisch, Hessisch und Englisch beweist die Mosbacherin Elisabeth Jörg, dass sie eine echte Närrin vom Scheitel bis zur Sohle ist. Der Alzenauer Gastredner Thorsten Gallus sonnt sich in seinem verblichenen Ruhm als schönster Mann im Freistaat.

Ein Gesangverein ohne Lieder, das gibt es nicht. Die Äistemer Bänkelsänger Gerhard Müller, Reinhard Klug, Robert Morhart, kurz ÄBS, haben genau hingeguckt, was sich in der Bachgaumetropole alles ereignet hat. Vor allem die bedauernswerten Pläumer bekommen ihr Fett weg: Die Homo Pläumensis sei als Art in ihrem Bestand bedroht, heißt es, was übertrieben scheint. Aber schließlich ist Fasenacht, da wird alles verziehen.

Die Singenden Karnevalisten der Concordia haben das Motto »Bauer sucht Frau« gewählt. »Mit diesem Auftritt könntet Ihr auch in den Oktoberfest-Hallen punkten«, lobt der Sitzungspräsident. Entertainer Daniel Fink bringt das Pfarrheim mit dem Ohrwurm »Ich bin der Schorsch aus Krotzeborsch« zum Beben.

Die Tanzvorführungen passen sich dem hohen Niveau der Veranstaltung an. Kerstin Trillingers Jugendgarde und die Tanzgarde (beide TV Wenigumstadt) begeistern mit zwei Gardetänzen. In der Weihnachtszeit zurückversetzt fühlten sich die Zuschauer beim Tanz der »All Stars« vom gleichen Verein. Die Tänzerinnen des Concordia-Frauenballetts bewegen sich zunächst anmutig in Putzfrauenkostümen, entpuppen sich dann als Doubles von Marilyn Monroe.

Die Concordia-Männer versetzen die Narren zurück in die Steinzeit. Die gestählten Turner vom TV Großostheim treten zum ersten Mal bei einer Concordia-Sitzung auf. Es ist weit nach Mitternacht, als die ersten Jecken den Heimweg antreten. Alleinunterhalter Wolfgang Böhnlein spielt noch bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf. Wolfgang Schwarzkopf (Main-Echo 06.02.2012)

125 Jahre Concordia – Konzert zum Jubiläum

125 Jahre Concordia

Das Konzert am 8. Oktober 2011  bildet den feierlichen Abschluss zum 125jährigen Bestehen des Gesangvereins Concordia.

 

Der Gemischte Chor der Concordia sowie der 2009 gegründete zweite Chor des Vereins Joysonic werden den Rahmen des Konzerts bilden. Als Gäste konnten das Vocalensemble Mömlingen – u. a. Sieger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002 –  sowie die Sopranistin Gisela Zellmann verpflichtet werden.

 

„Diplom in Gold“ zum 125. Geburtstag

Der Gemischte Chor ersang sich beim Chorwettstreit

in Rothenberg einen hervorragenden 2. Platz!

Sehr erfolgreich nahm unser Gemischter Chor am 29. Mai 2011 beim Volksliederwertungssingen  des Männergesangverein 1911 Rothenberg  e.V., das dieser aus Anlass seines 100jährigen Jubiläums durchführte, teil.

In der Klasse G1 (ab 50 Sänger/innen) erreichten wir  fantastische 23,00  Punkte und erhielten aufgrund der hohen Punktzahl  ein „Diplom in Gold“. Wir erzielten mit dieser Wertung einen hervorragenden 2.  Platz und mussten uns nur dem in der gleichen Klasse angetretenen Volkschor Birkenau 1912 e.V. geschlagen geben. Die Birkenauer ersangen  sich  ebenfalls ein „Diplom in Gold“ und lagen nur knappe 0,42 Punkte vor der Concordia auf Platz 1.

 

Die Liedvorträge wurden wie folgt bewertet:

„You are the new day“ (Peter Knight) 23,25 Punkte

„Shenandoah“ (James Erb)  23,25 Punkte

„Java Jive“ (Kirby Shaw) 22,5 Punkte.